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Impressionen

Während das durch drei Blechbläser verstärkte Kammerensemble die Ouvertüre aus der Zauberflöte intonierte, herrscht in der Neuburger Gartenschänke Wirtshausalltag.. Der große Tag des Sohnes des Hagenbacher Stadtvogts und seiner Stadmadam steht bevor: Er soll zum Trommelassistentenanwärter ernannt werden.
Der Kommandant der Hagenbacher Stadtwache prüft den Kandidaten, den die Abstinenzregeln des neuen Amtes noch nicht überzeugen. Derweil geben sich der Herr Pfarrer und zwei Landfrauen ein Stelldichein bei den Wirtsleuten Anton und Antonia.
Da steht er nun, der Trommler, und hält Ausschau nach dem Feind, damit er dann rechtzeitig sein Trommelsignal geben kann. Und schon entdeckt Johannes eine verdächtige Gestalt aus Richtung Neuburg: Doch das Mädchen stellt höchstens für Johannes selbst eine Gefahr dar.
Die Hagenbacher und Neuburger Chöre leiten den zweiten Akt des Singspiels ein. Nachdem die Berger den Neuburgern den Maibaum samt Säge geklaut hatten, sahen die Neuburger keinen Ausweg mehr, als den Hagenbacher Baum zu stibitzen. Ob das gut geht?
Ihre Liebe bringt die beiden in große Schwierigkeiten, weil Johannes sein Dienst vernachlässigte. Die beiden Chöre aus Hagenbach und Neuburg bedauern als Gefangenen-chor die beiden Inhaftierten.
Auf der Bühne wendet sich am Ende alles zum Guten, was in Beethovens "Freude, schöner Götterfunken" zum Ausdruck gebracht wird. Geschafft! Eine anspruchsvolle Aufführung von zweieinhalb Stunden Länge wurde erfolgreich auf die Bühne gebracht.