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Impressionen

Ouvertüre

Der Musikverein Rheingold spielt die Ouvertüre aus Orpheus in der Unterwelt von Jacques Offenbach

1. Akt

Der Barde erzählt und singt die Sage von der Stadtmadam. Die beiden Chöre schmettern ein "Grüß’ Euch Gott, liebe Hagenbacher".
Der Vogt und sein Sekretär Alban gehen die anstehenden Amtsgeschäfte durch. Mit der Arie "Mit Weisheit" aus Mozarts Don Giovanni erklärt der Vogt, wie er sein Amt führt.
Die Stadtmadam klagt ihr Leid, dass sie einfach zu wenig Schuhe und Keider besitzt. Die Zofe Luise und die Stadtmadam singen das Duett "O, du eitles Pfauenweibchen" als Textvariante von "Wenn die sanften Abendwinde" aus Mozarts Figaros Hochzeit.
Der stets hungrige Pfarrer wird von der Köchin versorgt. Doch die Zofe Luise spottet seiner mit einer Version der Arie "Habanera" aus Bizets Oper Carmen.
Des Vogtes Herz hört auf zu schlagen, der Bühnenchor intoniert "Ach Herr, lass dein lieb Engelein" aus Johann Sebastian Bachs Johannespassion

2. Akt

Sekretär Alban trauert mit der Arie "Dein ist mein ganzes Herz" aus Franz Léhars Land des Lächelns, doch nicht ohne zu betonen: "Wo du jetzt bist, möcht ich nicht sein". Die kleine Jeannette tritt auf und singt "Ich lieb’ das schöne Örtchen"
Hier steht die kleine Jeannette auf der Treppe und singt ihr Liedchen. Als die Stadtmadam erkennt, dass Jeannette den nötigen Respekt vermissen lässt, singt Madam die von Heidrun Paulus ihr auf den Leib komponierte "Furienarie".
Der Geist des Vogts mit seinem erläuterndem Schild "Tage später". Die Köchin tritt mit ihren trockenen Bemerkungen wieder den Nerv von Madam.
Die Bevölkerung schimpft zurück, als Madam sie als undankbares Pack bezeichnete. Das Duett von Pfarrer und Zofe "Reich mir das Glas, Luise", das Mozarts Don Giovanni entnommen ist.
Die Damen aus der besseren Gesellschaft künden Madam an "Bald wird die Hölle dich verschlingen". Das zugrunde liegende Terzett stammt aus der Zauberflöte. Der Nachtwächter verkündet den Tod Madams "Sie war für viele uns ein Schreck, doch Gott sei Dank, jetzt ist sie weg."
"Wir lieben sehr im Herzen" heißt der Chorsatz von Daniel Friderici, in dem ein großes Freudenfest besungen wird.

Finale

Fabian Metz dirigiert das große Finale "Freude, schöner Götterfunken" aus Beethovens 9. Sinfonie. Die beiden Chöre, alle Solisten, das Bühnnensemble und das Blasorchester intonieren das große Finale.
Zwei Trompeten und eine Posaune verstärkten das Bühnensemble. Dieser Ausschnitt zeigt einige Solisten und Choristen beim Finale, man beachte die Hörner des Geistes von Madam!
Solisten, Bühnenchor und Bühnenensemble beim Finale. Schlussbild mit Organistorin (Mitte), Conferencière (daneben), Regisseur und den beiden Soufleuren (rechts).